Tour Nr.6 : Über die Dörfer

Bericht




Von Ost nach West gedacht, findet der Wiener in Tirol Idiome vor, die beim ersten Hinhören nur mehr entfernt an deutsch, respektive österreichisch erinnern. Halskrankheit sagen die Bundeshauptstädtler dazu. Daß es umgekehrt mit dem Verstehen, wenn einer so echt Wienerisch dahersingt, auch nicht so einfach bestellt ist, muß man sich aber auch einmal vergegenwärtigen.

Nach ersten morgendlichen Übungen – "Griaß Gotttttt!" - setzen wir die Hüte auf und streben hinaus, aus dem Stubaital. Ein Stück die Brenner Bundesstraße entlang, geht’s rechts ab, nach Patsch-Igls. Nach Gelingen des fließende Aussprechens kommt der nächste Streich: Sistrans; doch sogleich weiter, zur leichten Übung, nach Rinn (wo das Anderl herkommt).

Doch: keine Pause! Es folgen Tulfes, Volders und Wattens. Na, geht ja schon ganz flüssig. Bis Schwaz und weiter nach Jenbach gibt’s keine weiteren Probleme, mit der Aussprache.


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